Gelsenkirchen - eine Stadt mit Ecken und Kanten, aber trotzdem liebenswert.
Es gibt viele zu entdecken:
Alte Zechen, die zu interessanten "Kultur-Orten" geworden sind wie Zeche Nordstern in Horst (die mit dem "Herkules" obendrauf), Zeche Oberschuir in der Feldmark, ein Veranstaltungsort für Ausstellungen und Veranstaltungen aller Art, Zeche Consol(idation) in Bismarck wurde ein Theater-/Musikproben-Zentrum, die Kaue in Schalke mauserte sich von einem "Umkleidehaus" in ein Kleinkunst-Zentrum ....
Eine höchst interessante Architektur aus der Zeit um 1900 - Historismus und Jugendstil sowie Bauhaus eng nebeneinander -
Radwege: Umgestaltung ehemaliger Güterzugtrassen (z.B. Erzbahntrasse) und Anlegung neuer Radwege (Emscherradweg - Renaturierung der Emscher)
Gelsenkirchen hat viele Bezirke, entstanden 1928 bei der großen Gebietsreform:
Rotthausen, Ückendorf, Neustadt, Bulmke/Hüllen, Feldmark, Heßler, Schalke, Bismarck,
Horst, Buer mit den Bezirken Beckhausen, Sutum, Erle, Resse, Bülse, Scholven, Hassel
Zwischen Rotthausen und Ückendorf verlief früher die Grenze zwischen dem Rheinland und Westfalen.
Radfahren und Fotografieren - Leidenschaften, die es ermöglichen, Gelsenkirchen zu zeigen.
Gelsenkirchen ist eine Stadt im Wandel mit all ihren Schwierigkeiten und Innovationen.
Das neue Programm für 2011/2012 verspricht spannende Inszenierungen.
Wir sahen bisher "Merlin" - Neu!, "Im weißen Rössl" - bekannt, aber mit der Instrumentierung von vor 1933, das Ballett (mit der neuen Compagniechefin)
"Großstadt-Tryptichon"- mit allen 3 Sparten: Oper, Ballett, Schauspiel.
"La grande Magia" - sehr neu, aber auch sehr gut. "Rusalka" - wunderschöne Musik, eine beseelte Rusalka, ein "mutiger" Prinz, aber mit einem diskutierwürdigen Bühnenbild!